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Haltegriffe
Haltegriffe geben Sicherheit und Stabilität. Sie können überall dort angebracht werden, wo sie gebraucht werden, auch in der Dusche. Um eine bessere Orientierung zu geben, ist es sinnvoll die Haltegriffe in einer Kontrast- bzw. Signalfarbe zu wählen. Sie können Haltegriffe bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Als Alternative zum fest angebrachten Haltegriff gibt es mobile Haltegriffe, die über einen Saugmechanismus auf einem glatten und fettfreien Untergrund funktionieren. Eine regelmäßige Kontrolle der Saugwirkung ist über einen eingebauten roten Knopf möglich und erforderlich.
Bodengleiche Dusche
Mit zunehmendem Alter und fortschreitender Erkrankung kann sich die Schritthöhe deutlich verringern, so dass auch kleine Absätze, wie beispielsweise der Einstieg in die Dusche, zum Hindernis werden können. Mit Hilfe von speziell einsetzbaren Bodenplatten und bei Bedarf Pumpensystemen ist in fast jeder Wohnung / in jedem Haus der Umbau der Dusche zu einer barrierefreien, bodengleichen Dusche möglich. Umbaumaßnahmen können bei Vorliegen einer Pflegestufe bei der Pflegekasse beantragt werden.
Duschsitz / Antirutschmatten
Das Anbringen von Duschsitzen direkt an der Wand kann die tägliche Körperpflege sehr erleichtern. Bei der Verwendung eines Duschstuhles sollten Sie darauf achten, dass die Füße mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen sind. Zusätzlich können Antirutschmatten und kontrastreiche Haltegriffe die Standfestigkeit unterstützen. Bei Duschkabinen sollten Sie darauf achten, dass die Glastüren nicht spiegeln und für die Menschen mit Demenz zu irritierenden Verkennungen führen.
Piktogramme Beschilderung
Um die Orientierung beim Auffinden des Bades /WC´s zu erleichtern, können Sie Bilder oder sogenannte Piktogramme verwenden und auf die Tür aufkleben. Noch besser geeignet sind Schilder, die früher beispielsweise in Gaststätten die Herren und Damen Toiletten gekennzeichnet haben oder auch das "Männecken-Piss", das jedem noch gut in Erinnerung ist. Die Kombination des Bildes mit einer Aufschrift "Klo" oder "Herzhausen", je nachdem was der an Demenz Erkrankte früher für einen Begriff verwendet hat, gibt einen zusätzlichen Hinweis. Vermeiden Sie kleine Bad-Mülleimer, sie können zu Verwechslungen mit der Toilette führen.
WC Sitz Erhöhung
Um die Mobilität bei dem Aufsuchen des WC´s zu unterstützen können Toilettensitzerhöhungen verwendet werden, wenn ein Umsetzen des WC-Beckens nicht möglich ist. Auch hierbei gilt, dass eine WC-Brille in Kontrastfarben eine zusätzliche Orientierung bieten kann.
Unterfahrbare Waschtische
Waschtische, die mit einem Rollstuhl oder Toilettenstuhl unterfahrbar sind und bei denen in den Türen des Waschtisches die Utensilien für die tägliche Körperpflege aufbewahrt werden können und damit direkt zu erreichen sind, unterstützen die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit.
Hilfsmittel im Badezimmer
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