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Versteckte Tür
Um zu verhindern, dass Menschen mit Demenz unbemerkt die Wohnung oder das Haus verlassen, können Sie die Eingangstür "verstecken", z.B. indem Sie einen Vorhang als Windfang anbringen oder dadurch, dass Sie die Tür in der gleichen Farbe wie der Wand streichen oder auch übertapezieren. Aktuell gibt es Motivfolien, die auf die Oberfläche der Tür aufgeklebt werden können. Aber Achtung: das beliebte Folien-Motiv des Bücherregals führt, wenn beispielsweise Besucher die so beklebte Tür nutzen, eher zu Verwirrungen.
Türsicherung
Neben der optischen Türsicherung gibt es diverse technische Möglichkeiten, mit denen Sie Eingänge sichern können. Das System "Schutzengel-Home" sichert beispielsweise den Eingang über ein akustisches oder optisches Signal, welches ausgelöst wird, sobald die Türschwelle überschritten wird. Ein ähnliches Prinzip setzt der "Chip im Schuh" um, bei dem der Demenzerkrankte im Schuh einen kleinen Sender hat, der das Verlassen der Wohnung /des Hauses anzeigt. Dies setzt jedoch voraus, dass der Schuh mit dem Sender getragen und nicht auf Socken oder barfuß gelaufen wird.
Ortungssysteme
Hat der Mensch mit Demenz die Wohnung unbemerkt verlassen, besteht über GPS-gestützte Ortungssysteme die Möglichkeit, den Standort der vermissten Person zu lokalisieren. Angesichts des technischen Fortschrittes ist das Angebot an solchen Ortungssystemen (beispielsweise im Handy oder in der Armbanduhr) mittlerweile sehr groß. Viele Hausnotrufanbieter beraten Sie auch zu diesem Thema.
Gardinenlift
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt bei den täglichen Verrichtungen. Mit Hilfe des Gardinenliftes können Sie die Gardinen, wie mit einem Rollo, herunterlassen und mit speziellen Clips nass wieder aufhängen. Sie müssen auf keine Leiter oder Ähnliches steigen.
Seniorentelefon / Seniorenhandy
Seniorentelefone, beispielsweise der Firma Emporia, zeichnen sich dadurch aus, dass sie große Tasten und Symbole verwenden, die auch bei eingeschränkter Sehfähigkeit noch gut zu erkennen sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Nummern einzuspeichern, die dann über das Drücken eines Fotos auf dem Display angerufen werden können. Mittlerweile gibt es "Seniorentelefone" in jedem gut sortierten Elektrogeschäft.

Für Senioren-Handys gilt Ähnliches: Die Tasten und Symbole sind groß gehalten, die Funktionen auf ein Minimum reduziert und die Menüführung ist so einfach wie möglich gestaltet. Eine Besonderheit einiger Seniorenhandys ist die integrierte Notruftaste auf der Rückseite des Handys, die automatisch beim Auslösen eine SMS an eine oder mehrere hinterlegte Telefonnummern sendet.
Spiegel und spiegelnde Oberflächen
Menschen mit Demenz können das eigene Spiegelbild oft nicht mehr richtig einschätzen. Sie erkennen die alte Frau im Spiegel nicht, da sie in ihrer eigenen Realität noch die junge Frau sind oder aber das Spiegelbild als fremd erkennen. Vermeiden Sie diese visuellen Verkennungen beispielsweise durch das Abhängen der Spiegel oder ein teilweises Verdecken. Auch eine aufgeklebte Milchglasfolie kann die irritierenden Spiegelungen reduzieren. Gleiches gilt für spiegelnde Oberflächen auf Möbeln (Glas und Chrom) oder Böden (spiegelnde Fliesen). Vermeiden Sie daher die Verwendung solcher Materialien.
Hilfsmittel im Flur
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